FFW Jahreshauptversammlung 2020

Vier neue Atemschutzgeräteträger hinzugewonnen und viele Lehrgänge

Elisabeth Ganseforth berichtet:

Für die Ottenbütteler Wehr war das Jahr 2019 das Jahr der Schulungen, wie Gemeindewehrführer Christian Reymers stolz auf der Jahreshauptversammlung berichtete. Einige der 36 aktiven Kameraden, darunter eine Frau, haben im vergangenen Jahr viele Lehrgänge besucht und es konnten sogar vier neue Atemschutzgeräteträger hinzugewonnen werden. Auf Kreisebene steht das Thema „Atemschutzgeräteträger“ immer wieder ganz oben auf der Agenda, denn die extra ausgebildeten Feuerwehrmänner müssen neben den Übungen regelmäßig die Atemschutzstrecke in der Kreisfeuerwehrzentrale überwinden und außerdem sich regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen unterziehen. Zusammen mit der HohenasperWehr wurde im vergangenen Jahr unter der Regie der Ottenbütteler Wehr eine gemeinsame Übung ausgerichtet, bei der der Atemschutz im Vordergrund stand. Christian Reymers sah im Bereich Atemschutz deutliche Verbesserungen. Bei einer Alarmübung, die an der Tankstelle in Kaaksburg durchgeführt wurde, hätte die Ottenbütteler Wehr gezeigt, wie gut sie ist und schnell auch den letzten „Verletzten“, der von der Vorbereitungsgruppe gut versteckt war, gefunden. Das Team um Reinhard Stoldt, Fachwart für Funk, hatte eine Funkübung für die umliegenden Wehren ausgearbeitet, die von allen Beteiligten sehr gelobt wurde, wie der Gemeindewehrführer stolz berichtet. Es waren kleine Staffelläufe in die Übung eingebaut, sodass die Wehren untereinander engen Funkkontakt halten mussten. Neben den Übungen gab es acht Einsätze, die alle glimpflich verliefen. Bei dem Brand einer Abzugshaube war es nur den umsichtigen Bewohnern zu verdanken, dass dieser Brand gut ausging, denn die Zerstörung sei schon immens gewesen, wie Reymers berichtete. Auch ein schwerer Verkehrsunfall, den die Wehr an der Kreuzung Landstraße 127 und Dorfausgang, ÜnnerstDörpstraat, absicherte, blieb letztendlich nur bei Verletzten und alle Beteiligten überlebten. Das Durchschnittsalter der Wehr liegt bei 40 Jahren und es konnte wieder ein junger Kamerad, Tom Luka Ahmling, aufgenommen werden. Der stellvertretende Amtswehrführer, Jörg Mollenhauer, bestätigte, dass es momentan um den Nachwuchs bei den Wehren gut gestellt sei. Er berichtet, dass die Wehren des Amtes Schenefeld und des Amtes Itzehoe Land einen gemeinsamen Einsatzstab ins Leben gerufen haben, um im Katastrophenfall effizienterreagieren zu können. Thorsten Beuck berichtete aus dem Kreis, dass genau diese regionalen Einsatzleitungen ein großes Thema seien, ebenso wie die Truppmann und Truppführerausbildung in Modulen. Diese seien bereits angelaufen und werden noch weiter ausgebaut, weil für Ausbildungen nach dem alten Muster mit ganztägigen Schulungen weder Ausbilder noch Kameraden zu begeistern seien. Einzelne Teile könnten so auch in der Wehr abgeleistet werden. Befördert wurden in der Ottenbütteler Wehr Tom Luka Ahmling zum Feuerwehrmann, Malte Möller, Hauke Maaß und Sebastian Schneider zum Oberfeuerwehrmann, geehrt wurden Andreas Riese für 25-jährige und Lambert Ganseforth für 20-jährige Mitgliedschaft. Bei den Wahlen wurde Jan Lamaack als stellvertrenderGruppenführer wiedergewählt, Tim Steigemann wurde Kassenprüfer und Sebastian Schneider wird sich im Festausschuss engagieren. Dieser plant auch für 2020 ein Grillfest für die Kameraden und ihre Familien, das erstmalig im vergangenen Jahr ausgerichtet wurde und ein Erfolg war. Schwerpunktthemen in 2020 werden technische Hilfe und vermehrte Maschinistendienste sein. Bürgermeister und Feuerwehrmann Dirk Maaß, dankte seinen Kameraden für ihren Einsatz und verkündete, dass die notwendigen Ausgaben in diesem Jahr getätigt werden.

BU: Christian Reymers (links) und stellvertretender Wehrführer Frank Möller (rechts) beförderten beziehungsweise ehrten: Andreas Riese, Jan Lamaack als stellvertretenden Gruppenführer, Sebastian Schneider, Tom Luka Ahmling, Malte Möller, Hauke Maaß und Lambert Ganseforth (von links).